FURUSATO-Wunde Heimat

Bild zum Film FURUSATO-Wunde Heimat
  • Freigegeben ohne Altersbeschr√§nkung
  • Spielzeit: 100 Min.

Regisseur Thorsten Trimpop geht in seinem Dokumentarfilm der Frage nach, warum etwa 57.000 Menschen nach der Atomkatastrophe von Fukushima weiterhin in der verstrahlten Stadt Minamisoma leben. Trimpop stößt auf unterschiedliche Antworten: Heimat hat in Japan einen hohen Stellenwert, sie wird "Furusato" genannt und verehrt. Man fühlt sich verantwortlich für das Gebiet, in dem man aufwuchs, für die Bewohner, Traditionen und Tiere - selbst dann, wenn die Heimat verseucht wurde. Der Aktivist Bansho, die ältere Frau Noda und die Pferdezüchterin Miwa ziehen nicht weg aus Minamisoma, obwohl ihre Gesundheit leidet. Doch nicht bei allen liegt es an der Heimatverbundenheit. Manch einer hat keine finanzielle Hilfe bekommen, kann sich den Wegzug schlicht nicht leisten. Wenn der Schulchor "ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg" singt, können das längst nicht alle aus voller Überzeugung tun...

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Vorstellungen

Mittwoch 17.10.2018 19:00